FS-ELEKTRA

..Ein Traditionsverein aus der Leopoldstadt

1921 Elektra wurde von den Bediensteten des Kraftwerkes Engerthstraße gegründet.

1922 - 1923 wurde im Werksgelände, dessen Eingang sich in der heutigen

Kafkastraße(damals hieß sie Josef Christgasse)befand, der erste Elektraplatz errichtet

1921 - 1924 spielte der klub im Allgemeinen Fussballverband, dem heutigen Wiener Fußballverband

1924 wurde der sogennante VAFÖ(Verband-Arbeiter-Fußball-Österreich)ins Leben gerufen.

in diesem Verband spielte Elektra bis zum Jahre 1934.


interessant zu berichten ist, das es bis zum Jahre 1932 gleich drei E-Werksvereine gab


    SC Elektra ( Kraftwerk II., Engerthstraße )

    SC E-Werk IX ( Direktion IX., Mariannengasse )

    SC E-Werk XI ( Kraftwerk XI., Simmering )

    bild


1932 erfolgte auf Wunsch der Bedienstetenvertretung ( Betriebsräte )

aller drei E-Werke die Fusion dieser drei E-Werksvereine unter den Namen


    KULTUR UND SPORTVEREINIGUNG der WIENER ELEKTRIZITÄTSWERKE


Der SC E-Werk verfügte damals gleich über drei Sportanlagen


    Elektraplatz Wien 2., Kafkastraße

    E-Werk IX Platz Wien 2., Engerthstraße

    E-Werk XI Platz Wien 11., Heidestraße ( heutiger Mautnerplatz )


1934 kam es zur Auflösung des VAFÖ und der SC E-Werk mußte vorübergehend
seinen Betrieb einstellen

1935 bereits ein Jahr später wurde der klub in die zweite Klasse des WFV eingeteilt.

Im Zuge der damaligen politischen Ereignisse und dem Naheverhältnis der Spieler und

des Vereins zur Sozialdemokratie wurde der SC E-Werk aufgelöst.


Sofort nach Kriegsende fanden sich die alten Vereinsanhänger aus der

Engerthstraße wieder zusammen, um neuerlich den Fußballbetrieb wieder unter den

Namen SC E-Werk aufzunehmen !!!. Dies war ausschlieslich ein Verdienst

der Herren Karl GRUBER (langjähriger Sektionsleiter), Paul KALINIEWICZ ( Elektras Gründer aus dem Jahre 1921 ),

Franz MOUCKA, Georg ECKEL, und Josef FRITSCH. Von Neubeginn an waren diese Herren bemüht, so rasch wie möglich

wieder einen starken Bezirksverein auf die Beine zu stellen. Da vorerst keine Spieler vorhanden waren,

handelte es sich um ein schwierige Aufgabe. Aber dank der mühevollen und unermüdlichen Leistung, vor allem von

Karl GRUBER, gelang es in kürzester Zeit, wieder eine sehr gute und spielstarke Mannschaft zu formen.

1946 wurde Elektra in die zweite Klasse des WFV eingeteilt.

1948 wurde der Klubname entgültig in FS-Elektra umgeändert.

1949 wurde der Meistertitel der damaligen 2. Klasse B geschaft

1950 wurde der Meistertitel auch in der Wiener Liga errungen, damit begann der wohl größte

Triumpf in der Klubgeschichte:


    FS-ELEKTRA spielte in der damals höchsten

    ÖSTERREICHISCHEN FUSSBALL - LIGA

    der STAATSLIGA - A


Diese Ära ist mit unauslöslichen Lettern in die Geschichte des Klubs eingetragen und all jene,

welche am damaligen und bis jetzt größten Erfolg in der Vereinsgeschichte mitgewirkt haben,

Funktionäre wie Spieler, können auf diese Leistung auch heute noch wahrlich stolz sein !!!

Dann kam der Abstieg in die Staatsliga B, nach deren Auflösung später auch in der Regionalliga Ost,

wo der Klub Jahrelang zum festen Bestand zählte

Die Zahl der Spitzenfußballer, welche der Klub in seiner langen Geschichte hervorgebracht hat,

weist eine Unzahl ganz prominenter Namen auf. Einige davon möchten wir wieder in Erinerung bringen.

der wohl bekannteste ist

Edi FRÜHWIRTH

    (später Verbandskapitän des ÖFB und maßgeblich am dritten Platz bei der WM 1954 beteiligt war).

Zöhrer (später Ausrria), Scharl (FAC), Schabes (Admira), Gausterer, Zimmermann (Wacker),

Neutzner (Austria,Admira), Scheffel (Rapid), Friedl, Doleschall, Müller, Kamhuber, Scheidl,

Weinberg, Gelbmann, Pongratz, Wölfl, Turecek, Nekam, Binder, Fröhlich, Dvoracek, Weiss, Kölbl,

Dolezal, Luksch, Spitzenberger, Zuk, Fabitschowitz, Wolny, Simon, Haider,Wandl H., Jaros, Sipek,

Brüder Heuschmid, Brüder Kuzma, Wimmer, Padilla, Fischer, Fegerl (Rapid), Nemecek, Gebhard, Wimmer,

Leitner, Stummer A., Trinkl, Kangyal, Krainz und viele mehr.

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